Google Ads schafft "Durchschnittliche Position" abaverage-position

Google Ads schafft Durchschnittliche Position ab

Google Ads schafft den Messwert „Durchschnittliche Position“ ab. Voraussichtlich im September dieses Jahres wird die Kennzahl eingestellt, so die offizielle Ankündigung. Stattdessen sollen die neuen Messwerte „Impressionen (oberste Position) %“ und „Impressionen (obere Position) %“ genutzt werden, die Google im November 2018 eingeführt hat.

Google Ads: Top Position und Absolute Top Position
Google Ads: Top Position und Absolute Top Position (Bild: Google)

Wenig Aussagekraft bei durchschnittlicher Position

Die durchschnittliche Anzeigenposition war eine lange Zeit eine beliebte Metrik. Doch sie sorgte auch oft für Verwirrung. Denn die angezeigte Zahl ist eben ein Durchschnittswert für die Reihenfolge der Anzeigen. Er sagt nichts darüber aus, wo genau die Anzeige eingeblendet wurde. Insbesondere nicht, ob sie oberhalb oder unterhalb der organischen Ergebnisse zu sehen war.

Auch sagt die Zahl 1,5 zum Beispiel nicht, ob die Anzeige mehr auf Position 1 oder mehr auf Position 4 eingeblendet wurde. Denn die Anzahl der Impressionen auf den jeweiligen Positionen beeinflusst den Wert der durchschnittlichen Position.

Der Messert lässt sich also schwer interpretieren. Dennoch wurde oft versucht, aus diesem eine Aussage zur Sichtbarkeit der Anzeigen und („höher positionierte Anzeigen werden eher wahrgenommen“) abzuleiten. Auch haben viele Werbetreibende versucht, ihre Kampagnen auf bestimmte durchschnittliche Position hin zu optimieren.

Neue Messwerte für detailliertere Informationen

Bereits im November hat Google die neuen Messwerte für Anzeigenposition im Suchnetzwerk angekündigt: Impressionen (oberste Position) % und Impressionen (obere Position) %. Diese liefern detailliertere Informationen zur Positionierung der Anzeigen auf der Seite. Zudem gibt es noch die neuen Messwerte „Anteil an möglichen Impressionen im Suchnetzwerk (oberste Position)“ und „Anteil an möglichen Impressionen im Suchnetzwerk (obere Position)“.

Und genau diese Werte sollen jetzt für die Analyse der Kampagnen genutzt werden. Auch eignen sich diese Metriken, wenn Sie bei Ihren Google Ads Kampagnen die Anzeigenposition optimieren möchten.

Unter anderem kann die Smart Bidding-Strategie „Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen“ helfen, die Anzeigen in den Suchergebnissen gut sichtbar zu präsentieren.

Zeitplan

Google schreibt, dass der Messwert „Durchschnittliche Position“ voraussichtlich im September dieses Jahres eingestellt wird. Die lange Vorlaufzeit können die Werbetreibenden dazu nutzen, sich mit den neuen Messwerten vertraut zu machen und die Kampagnen entsprechend zu steuern.

Auch beim Thema Reporting wird sich dadurch einiges ändern. Seit 15 Jahren gehörte der Messwert „Durchschnittliche Position“ dazu. Nun muss er durch die neuen Metriken ersetzt werden. Allerdings zeigen Reporting-Tools wie Google Data Studio die neuen Messwerte noch nicht an; hier wird die Umstellung erst später erfolgen müssen.

 

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