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Bing Ads Conversions werden jetzt dem Datum des Anzeigenklicks zugeordnet

Bing Ads aktualisiert die Zuordnung von Conversions in den Reports. Jetzt werden die „Abschlüsse“, wie Conversions in Bing Ads heißen, dem Tag zugeordnet, an dem der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat. Bisher hat Bing Ads Abschlüsse zum Datum des Abschlusses zugeordnet.

Für die Werbetreibenden ist es wichtig zu wissen, wie erfolgreich die Kampagnen sind und welche Zielgruppen besser konvertieren oder welche Keywords zu mehr Verkäufen führen. Mit der aktuellen Änderung will Bing Ads diese Fragen genauer beantworten können. Wird eine Conversion dem Anzeigenklick zugeordnet, liefern die zugehörigen Reports die Antworten auf diese für die Kampagnen-Steuerung wichtigen Fragen, so Bing. Bisher wurden Abschlüsse in Bing Ads dem Datum zugeordnet, an dem die Conversion auch stattgefunden hat. Laut Bing hätten sich die Nutzer diese Änderung gewünscht.

Was ändert sich?

Mit der Änderung funktioniert die Zuordnung der Abschlüsse in Bing Ads nun ähnlich wie die der Conversions in Google Ads:

  1. Die Abschlüsse werden in Bing Ads Reports an dem Zeitpunkt angezeigt, an dem ein Klick auf die Anzeige erfolgt, der zur Conversions geführt hat.
  2. Auch “Assists”, also Klicks auf Anzeigen auf dem Weg zur Conversion, werden nun dem jeweiligen Tag zugeordnet, an dem sie erfolgten.

Diese Anpassung soll laut Bing auch dazu führen, dass die Gebotsanpassungen im Werbezeitplaner in Bing Ads besser performen. Denn sie richten sich ja an die Zeit des Klicks und nicht die der Conversion.

Folgendes Beispiel soll die neue Zählweise bei Bing Ads Abschlüssen illustrieren:

  • Tag 1: Der Nutzer klickt auf eine Anzeige (Keyword 1) und surft auf der Website, ohne jedoch etwas zu kaufen.
  • Tag 2: Der gleiche Nutzer klickt auf eine andere Anzeige (Keyword 2) und legt das Produkt in den Warenkorb.
  • Tag 3: Der Nutzer kommt direkt auf die Website und schließt den Kauf ab.

Nun wird der Abschluss und der Assist dem jeweiligen Anzeigenklick zugeteilt (Tag 2 bzw. Tag 1) und nicht dem Datum des Kaufs (Tag 3). Damit lässt sich der Pfad des Kunden auf dem Weg zum Kauf (Customer Journey) durch die Bing Ads Kampagnen einfacher nachvollziehen.

Einen wichtigen Hinweis macht Bing Ads noch an dieser Stelle: Die Conversions werden weiterhin nach dem „Last Click“ Attributionsmodell gezählt.

Was müssen Werbetreibende machen?

Wer Auto-Bidding verwendet, muss nicht unternehmen. Denn der Bing Ads Algorithmus nutzt für die Optimierung der Gebote die historischen Daten.

Erfolgen Conversions kurz nach dem Klick, wird sich in den Reports nach dieser Änderung bei Bing Ads auch kaum etwas ändern. Bei längeren Conversion-Zeitfenstern ist es jedoch zu erwarten, dass die Daten sich verschieben werden. Ähnlich wie in Google Ads, müssen sich die Werbetreibenden auch bei Bing Ads nun darauf einstellen, dass Conversions rückwirkend in den Reports eingefügt werden können. Auf jeden Fall sollten sie dann ein passendes Abschlussfenster einstellen: Als Standardwert werden 30 Tage eingerichtet; es sind jedoch Werte zwischen 1 Minute und 90 Tagen möglich.

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